Thomas Knief ist Richter am Landgericht in Dessau und versteht nach eigenem Bekunden nichts vom Angeln. Und wahrscheinlich war das am Montag das Glück für einen 42-Jährigen aus Zerbst, den das Amtsgericht in Bitterfeld wegen Fischwilderei verurteilt hatte. Jetzt wurde das Verfahren gegen Zahlung von 200 Euro eingestellt...

Auch der Mann aus Zerbst wollte hier vor zweieinhalb Jahren Fische aus dem Wasser ziehen und ging mit einem Kunstköder auf Fang. Das aber aber ausgerechnet dort, wo es ausdrücklich verboten ist, nämlich am Einlaufbauwerk des Stausees.

Grund des Verbots: Dort, wo das Wasser der Mulde in den Stausee strömt, hat der Zander sein Laichgebiet, erklärt Bernd Manneck vom Landesanglerverband. „Der Zander verteidigt seine Brut sehr aggressiv und greift alles an.“ Und seien es eigentlich ungefährliche Kunstköder wie Blinker oder Gummifische...
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An der Wakenitz ist in den ersten Monaten des Jahres auch Kunstköderverbot. Denkt daran.